Ho’oponopono – Hawaiian healing – Selflove

Es tut mir leid
bitte verzeih mir
Danke
Ich liebe dich

Kurz gefasst, das ist Ho’oponopono!


Ho’oponopono ist eine althergebrachte hawaiianisch-schamanische Heilungsmethode und Huna-Weisheit, die in es verschiedenen Variationen gibt. Nach Sicht der Hawaiianer hilft sie, die vier negativen Energien Furcht, Ärger, Eifersucht und Traurigkeit, die im menschlichen Körper zu Verknotungen und Blockaden führen, aufzulösen. Vom Ursprung her wurde damit, bei einem Gruppentreffen, die Harmonie – in sich selbst, mit der Familie, der Umgebung und der Gemeinschaft wieder hergestellt. Die gegenseitige Vergebung ist dabei der Schlüssel zur Heilung.

Die aktuelle Variante wurde von „Morrnah Nalamaku Simeona“ aufgearbeitet, modernisiert und gelehrt und von „Dr. Ihaleakala Hew Len“ weiterverbreitet. Bei dieser Methode kann jeder alleine an den belasteten Themen arbeiten und übernimmt dabei die volle Verantwortung für alle problematischen Ereignisse. Man klärt mit dem Ho’oponopono die entsprechenden Lebensmuster in sich selber und harmonisiert damit auch die äußeren Situationen.

Der Hawaiianer geht davon aus, dass in der Welt alles Eins ist. In dieser Einheit kann nichts geschehen ohne, dass es auch die Mitwelt mit beeinflusst. Das gilt für bestehende Probleme und für die gewandelten Situationen. 

Wie wende ich Ho’oponopono an?

  1. Es tut mir leid! – Damit wird das Vorhandensein, des sich zeigenden Problems,
    anerkannt und bestätigt.
  2. Ich liebe dich! – Mit der transformierenden Energie der göttlichen, allumfas-
    senden Liebe und Weisheit des Hohen Selbst wird die Situation vorbehaltlos
    und wertfrei angenommen.
  3. Ich bitte um Vergebung! – Hier wird für die, im Unterbewusstsein noch
    ungeklärten Energien um Vergebung gebeten, die die belastenden Situationen
    hervorrufen. Sie werden der höheren Weisheit zur Transformation übergeben.
  4. Danke, Danke, Danke! – Das ist der Dank vom Herzen, dass jetzt die Dinge
    ihren Lauf nehmen und die beteiligten Energien sich durch die Liebe und
    Vergebung lösen, reinigen und wandeln.

Die Antwort kommt als Frieden – Universale Liebe, die alles transformiert
strömt ein und verstärkt sich immer mehr. Wunder geschehen jetzt!


Warum ich euch das erzähle?

Nun ja, wie ihr bereits wisst, habe ich eine tiefe Verbindung zu Hawaii und allem, was diese Inseln umfasst. Sei es Aloha, sei es surfen, sei es Blumen, sei es das Meer oder sei es eben Ho’oponopono.

Ich habe in der Vergangenheit einige Tiefschläge im Leben erlebt und auch dieses Jahr war bisher nicht einfach für mich. Auch wenn es auf Instagram oder dem Blog so aussehen mag, dass ich ein tolles Leben führe (ja das ist auch generell so, aber nicht nur bei euch läuft nicht alles nach Plan) kann ich euch beruhigen, auch ich fahre gerne mal Achterbahn oder besser gesagt zwangsläufig. Ich habe ebenfalls meine Höhen und Tiefen, ob ich selbst dazu beitrage oder nicht. So ist es nun mal.

Die Frage ist nur, wie man auf diese Situationen reagiert, was man daraus lernt und wie man wieder aufsteht. Ich möchte nicht ins Detail gehen, aber ich habe bestimmt genau die gleichen Themen in meinem Gefühlsrucksack, wie ihr auch. Was mir dabei geholfen hat, das möchte ich aber mit euch teilen.

  • Sich mit sich selbst auseinandersetzen

Das ist nicht immer schön und es tut weh und es ist anstrengend. Am Anfang – und dann wird es besser, versprochen. Ich habe das durch und ich werde nicht lügen. Es gab Tage an denen habe ich an Themen gearbeitet und alles kam wieder hoch, ich habe geweint, ich war wütend und ich war am Ende. Weil ich einfach  nicht weitergekommen bin. Ich wusste nichts mehr mit mir anzufangen und ich wusste nicht einmal mehr, wer ich wirklich bin. Also habe ich mich Stück für Stück durchgearbeitet, durch mich. Durch meine Gefühle, meine Themen, mein inneres Kind.

Dabei war es immer sehr wichtig für mich, mir die Zeit zu nehmen, das alles zu verdauen, Zeit zu haben meine Gefühle sein zu lassen und Zeit zu haben zu heilen. Heilen dauert (länger, als man im ersten Moment möchte), aber wenn es dann so weit ist, macht alles wieder Sinn und es wird alles wie ein Puzzle zusammengefügt, zumindest war es so beimir.

  • Selbstliebe

Ein Thema, was mir wohl am schwersten fällt, auch heute noch. Ich bin sehr emphatisch und ich bin HSP (ihr könnt mehr dazu hier lesen). Daher fällt es mir oft sehr schwer, geduldig und vor allem liebevoll mit mir selbst zu sein. Ich war schon immer als Kind sehr zielstrebig und ergiebig und als eine Phase in meinem Leben kam, wo ich alles überdenken musste und mich hinterfragt habe, wollte ich mir das zuerst nicht zugestehen. Ich habe nicht akzeptiert, dass ich dies brauchte um zu wachsen und um weitermachen zu können. Es kam mir vor als hätte ich in allem, was ich jemals gemacht habe, versagt. Das war ein wirklich schlimmes Gefühl für mich und jedem anderen Menschen hätte ich dieses Gefühl zugestanden, nur eben mir selbst nicht. Ich habe mir nicht vergeben können, dass ich Dinge falsch gemacht hatte und falsche Entscheidungen getroffen hatte. Dabei hat mir Ho’oponopono sehr geholfen, denn es hat mir gezeigt, dass ich Verantwortung übernehmen kann für meine „Fehler“, aber dennoch diese vergeben kann.

  • Wann bin ich aktiviert?

Mit aktiviert meine ich, wann triggert mich eine Situation, so dass Emotionen in mir bemerkt werden wollen. Da ist besonders wichtig, wenn man eben viel mit anderen Menschen zu tun hat, nicht mit allen immer die Details teilt und in der Öffentlichkeit steht. Ihr wisst sicherlich selbst, wenn eine Situation extrem anstrengend für euch ist und ihr euch danach fühlt, als wäre ihr einen Marathon gelaufen, das ist emotionale Aktivierung. Und wenn wir wissen, wann wir aktiviert sind dann haben wir sehr viel über uns gelernt. Also ist es immer wichtig zu wissen, was einen aktivieren könnte oder wenn es soweit gekommen ist, wie man damit umgeht.

Wenn ich aktiviert bin möchte ich mittlerweile mit dem Gefühl ins Reine kommen und es loslassen. Oft geht das für ich aber nur, wenn ich alleine bin oder in einem geschützten Rahmen (mit einer Person, der ich vertraue). Gefühle kommen auf, weil sie gehört werden möchten. Umso mehr wir sie unterdrücken, um so stärker werden sie werden. Lasst es nicht soweit kommen, dass ihr eines Tages wegen einer Mücke explodiert und dann vor einem Scherbenhaufen steht. Es ist nichts verwerfliches dabei, sich mit seinen Emotionen zu befassen und niemand muss sich dafür schämen, wenn es einen heute nicht gut geht, man schlechte Laune hat oder vielleicht auch einfach super gut drauf ist ohne Grund.

  • Meditation

Ich habe meditieren lange belächelt und mir gedacht, ach das ist nichts für mich und das bring mir nichts. Als ich dann vor ein paar Jahren ein Buch gelesen habe über Visualisierung habe ich Meditation das erste Mal ausprobiert und es hat mir in vielen Situationen wirklich geholfen. Als ich dann herausgefunden habe, dass ich HSP bin wurde das Thema noch interessanter für ich. Aufgrund meiner extremen Empathie ist es oft so, dass ich sehr viel spüre und das ist sehr anstrengend für mich. Mit Meditation kann ich dann runterkommen und diese Energie oder Emotionen um mich herum, die ich aufgenommen habe, loslassen.

Nach wie vor nutze ich Meditation gerne um abzuschalten, etwas Ruhe zu finden oder um zu visualisieren. Es gibt nicht umsonst eine große Anzahl an verschiedenen Meditationen. Ihr müsst einfach nur rausfinden, welche zu euch passt.


Und was bleibt?

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Post schreiben soll, das es für mich ein sehr persönliches Thema ist und ich mir oft schwer tue, diese Dinge zu teilen. Aber ich glaube, dass grade in Zeiten von perfekten Social Media Feeds, diese persönlichen Erfahrungen umso wichtiger werden. Auch ich habe noch nicht alles hinter mich gebracht und arbeite nach wie vor an mir.

Wenn ihr also mehr über solche Themen lesen wollt, dann lasst es mich gerne wissen.

Abschließend möchte ich euch noch sagen:

Ihr seid wundervoll, ihr werdet geliebt und es wird wieder gut werden. Egal, in welcher Situation ihr grade steckt und egal wie sehr ihr verletzt seid. Gebt die Hoffnung in euch niemals auf und nehmt diese Erfahrungen an, denn in allem Negativen liegt auch das Positive und am Ende werdet ihr der Mensch sein, der ihr immer sein solltet.

Aloha

Malia

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