Nachhaltigkeit im Alltag Teil 1- Add some sustainability to your life part 1

Da ich mich in den letzten Wochen und Monaten wirklich viel mit dem Thema “Nachhaltigkeit” beschäftigt habe, möchte ich nun einen Post darüber schreiben, wie man in seinem Leben ganz einfach etwas mehr Nachhaltigkeit integrieren kann.

Dabei gehe ich davon aus, dass ich diese Dinge immer weiter ergänzen werde und hier hoffentlich eine ganze Reihe an Tipps oder Dingen aufzählen kann, die nach und nach bei mir implementiert werden.

Ich möchte auch hier niemanden verurteilen, der diese Dinge nicht so macht oder das anders machen will. Mir geht es darum zu sehen, dass man selbst auch für Nachhaltigkeit verantwortlich ist, und wenn man möchte und kann, diese ändern sollte.


 Hier also meine ersten Tipps:

  • Vermeiden von Mikroplastik 

Das ist wirklich ein Thema, das mir extrem am Herzen liegt.

Derzeit schwimmen im Ozean ganze Inseln aus Plastikmüll herum. Es wird davon ausgegangen, dass die Zahl bei 150 Millionen Tonnen Plastikmüll liegt. Das würde bedeuten, dass im Jahr 2050 mehr Plastik als Fisch oder andere Lebewesen im Meer schwimmt. Ich finde diese Zahlen erschreckend. Dass man generell keinen Müll ins Meer werfen sollte und seinen Dreck am Strand mitnehmen, das muss ich wohl nicht sagen. Aber Mikroplastik ist tatsächlich ein Problem, dass vielen Menschen nicht bewusst ist. Dieser stammt meist aus Kosmetikprodukten (Zahnpasta, Peelings) aber auch aus unseren Waschmaschinen. Mikroplastikpartikel sind Plastikteile, die einen Durchmesser von 5 mm unterschreiten. Diese gelangen durch das Abwasser in den Wasserkreislauf und somit in unsere Flüsse, Meere und Trinkwasser. Der WWF hat hierzu einen interessanten Artikel veröffentlicht (schaut euch auch die PDFs an).

Ich habe jegliche Produkte in meinem Haushalt, die diese Mikroplastikpartikel enthalten eliminiert und das könnt ihr auch. Schaut euch die Inhaltsstoffe an, bevorzugt natürliche Peelings (mit Rohrzucker, Kaffeebohnen usw.). Mikroplastik in der Zahnpasta ist auch nicht gut für die Zähne, fragt euren Zahnarzt, was er euch empfehlen kann.

Und vergesst nicht, nur weil ihr es in den Abfluss runterspült, heißt das nicht, dass es nicht seinen Weg zu euch zurück findet. Ihr nehmt es über Lebensmittel wie Fisch oder im schlimmsten Fall sogar über Wasser auf.

Eine Organisation, die ich wirklich sehr gut finde und auch selbst unterstütze ist 4Ocean. 4Ocean organisiert Beach-Cleanups (wenn ihr am Meer lebt, dann ist das eure Gelegenheit euch selbst zu engagieren) und verkauft Armbänder für einen guten Zweck (diese wurden aus Müll, der bei den Beach-Cleanups gesammelt wurde, hergestellt).

  • Coffee to go  – aber bitte im eigenen Becher

Und wieder einmal ein Problem – Plastik. Coffee to go ist weltweit überaus beliebt und hat grade in den letzten Jahren einen hohen Zuwachs bekommen. Ich möchte niemanden den Kaffee am morgen nicht gönnen, aber bitte seid euch darüber bewusst, was ihr mit dem Coffee to go an Müll produziert. Nämlich zählt zu dem Coffee to go nicht nur der Becher, sondern auch der Rührstab, der Deckel und das Tray – das schon einmal vorab. In Deutschland werden pro Jahr 2,8 Milliarden Coffee to go Becher verbraucht, pro Stunde wären das 320.000 Becher. Könnt ihr euch den Müllberg vorstellen? Mehr Fakten dazu findet ihr beim DHU. Also stellt euch bitte die Frage, muss es ein Becher aus dem Coffee Shop sein, oder ist es nicht besser, wenn ich mir einen Thermobecher zulege und den Kaffee darin konsumiere? Er wird genauso gut schmecken, die Becher Designs sind wunderschön und es gibt eine große Auswahl an Modellen. Einige Coffee Shops überlegen einen Pfandbecher to Go einzuführen (ich hoffe wirklich, das wird bald stattfinden) und einige geben sogar einen kleinen Rabatt, wenn man den eigenen Becher mitbringt. So etwas finde ich erstrebenswert und das sollte man unterstützen.

So das war mein erster Teil für mehr Nachhaltigkeit im Alltag. Wie gesagt, ich möchte hier nicht den Moralapostel spielen, aber dennoch kann man nicht vor allem immer die Augen zu machen und sagen, man selbst kann ja nichts ändern, oder es betrifft einen nicht.



During the last weeks I was more and more involved into the topic of sustainability and therefore I would like to introduce a couple of posts here on my blog. About how to add sustainability to your everyday life. 

I will continue to cover more topics with these posts and hopefully be able to write quite some posts over a long time about sustainability. All should be interesting and easy hacks for you to implement into your life and become more concious about evironment any our green footprint. At the same time I don’t want you to feel bad or make you feel bad if you don’t want to implement these things into your life. I am not here to judge but rather to give you some options and facts. 


 So here are my first hacks for you: 

  • Avoiding microplastic 

A topic that is very important to me. 

Currently entire islands of plastic are floating within the ocean and it is estimated that the number of plastic waste in our oceans is 150 millions tonnes. Which would mean that by the year 2050 there will be more plastic in the ocean that other species. I am frightened by these facts. In general you should never ever throw waste into the ocean or leave garbage on the beaches (I guess I don’t have to say that). But microplastic is actually a problem that many of us are not aware of. Usually microplastic is hidden in our skincare products (like toothpaste, peelings) but also washing powder. Microplastics are small particles of plastic of less than 5 mm size. Via waste water they reach our water cycle and can be found in rivers, oceans and drinking water nowadays. The WWF published a very interesting article about the issue (just look for the PDF file). 

I am banning these products in my house. So look for the ingredients and prefer natural ingredients (like brown sugar in peelings or coffee beans). Microplastic in your toothpaste is also not great for your tooth anyway. Talk to your dentist for recommendations without microplastic. 

And never forget – just because it goes down the sink does not mean it will not find its way back to you. You consume these microplastics through fish or even water. 

And organization I support myself is 4Ocean. 4Ocean organizes beach cleanups (if you are lucky to live nearby the ocean you can get involved directly with them and support them) and they sell bracelets for a good cause (which were made of waste from the beach cleanups). 

  • Coffee to go  – but please bring your OWN (thermos) reusable cup

And again a problem – plastic waste. Coffee to go is very popular worldwide and increased within the last years extremely. I don’t want to say you should not get your morning coffee – but please be aware how much waste you produce if you use the coffee to go cups. It is not only the cup itself, but the lit, tray etc. Just in Germany 2,8 billion coffee to go cups are being thrown away yearly, which means 320.000 cups every hour. Crazy right? Just imagine that mountain of waste. You can find more facts at the DHU.

And here is my suggestestion – get yourself a reusable thermos cup. They look fancy, are not very expensive and you are avoiding a lot of waste by using your own cup. Some coffee shops even offer a discount if you bring your own cup (I hope this will get more). And some even think about introducing a deposit for a cup (which will lead you to bring the cup back and use a reusable cup anyway). 

And that’s it – my first part about acting more sustainable. Like I said before I am not judging anybody. I just want to let you know that there are other options and that it is up to you to make a change. 

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